Jim Blog

Hamburger Wetter

simple_weather_symbols_clip_art_hight Alle reden über das Wetter……ich auch. Wie kann es denn sein, dass Ostern in Hamburg kälter war als das letzte Weihnachten? Da stimmt doch irgendwas schon lange nicht mehr. Eigentlich ist der Norddeutsche an sich ja nicht vom Wetter aus der Ruhe zu bringen. Bei starkem Regen und Sturm sagte mal ein Holsteiner Bauer zu mir: „Wetter? Datt is doch kein Wetter. Wenn Dir die Flut an der Haustür steht, dann hast Du n’ Wetter“. Im Stadion bei St. Pauli freuen sich die Fans sogar so sehr über den Regen, dass sie den Song vom „Hamburger Wetter“ anstimmen. Und kaum ist in Hamburg die Sonne in Sicht, werden jahreszeitenunabhängig Sonnenbrillen gezückt, Cabrio-Dächer zurückgeklappt und Bürgersteige mit Stühlen voll gestellt. Es wird eben jeder Moment des so knapp bemessenen schönen Wetters voll genutzt. Deshalb sind jetzt auch, trotz massiver April-Wetter-Kapriolen, bei Jim Block alle Terrassen wieder geöffnet. Also, sollte sich eine der kurzen Schönwetterfronten blicken lassen, könnt ihr euren Block Burger draußen genießen. Die Temperatur ist dabei ja egal. Schließlich sind wir hier oben im Norden nicht so empfindlich und stellen überall diese seltsamen Heizpilze auf. Die sind bei Jim Block auf jeden Fall ein absolutes No Go. Zurück zum Wetter: Wie habe ich letztens so schön an einer Wand in der Schanze gelesen? Das wahre Leben bedeutet nicht das Unwetter abzuwarten, sondern im Regen zu tanzen.

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Ostern und die Welt

jb_osterhase_fb Ostern steht vor der Tür und alle Osterfans lassen es begeistert herein. Osterhase, Eier suchen, Osterfeuer, klar das muss schon sein. Aber was ist eigentlich mit dem Rest der Welt? Was ist da so an Ostern los? Großartig finde ich den leider in Vergessenheit geratenen Brauch des Osterlachen. Der Pfarrer in der Osterpredigt musste die ganze Gemeinde zum Lachen bringen. Der Grundgedanke dabei: Das Lachen zeigt die Überlegenheit über den Tod. Solche Bräuche sollten die Kirchen ruhig mal wieder einführen. Auf den Philippinen haben die Kinder zu Osterbeginn dagegen nichts zu lachen. Beim Osterläuten der Glocken werden sie von den Eltern am Kopf in die Höhe gezogen. Dadurch sollen die Kurzen besser wachsen. Und bei den Polen, Tschechen, Slowaken, Ungarn und Rumänen bespritzen die Männer ihre Frauen mit Parfüm und schlagen sie mit einer verzierten Rute. Der Überlieferung nach soll dies die Gesundheit und Schönheit der Frauen im kommenden Jahr erhalten. In Irland wird erstmal der Hering zu Grabe getragen. Der Fisch war während der Fastenzeit 40 Tage lang Hauptnahrungsmittel, wird nun beerdigt und weicht einem opulenten Festmahl. Meine ganz persönliche Ostertradition geht so: Morgens am Ostersonntag finde ich in meinem Osternest einen Gutschein von Jim Block. Dann treffen wir uns abends mit ein paar Freunden, und der frische Gutschein wird schnell in ein köstliches Cheese Block Burger Menü verwandelt. Frohe Ostern!

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Keine Angst vor Schlangen

piktos_blog Der Engländer muss wohl einst das Schlange stehen, dort genannt “Queuing”, erfunden haben. Nirgendwo sonst auf der Welt bildet sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit sofort eine geordnete Schlange.

Im Königreich der Exzentrik gibt es sogar die “Ein-Mann-Schlange”. Ein Engländer, der an eine Bushaltestelle kommt, nimmt ganz selbstverständlich die Schlangenkopf-Position ein. Kommt jemand dazu, der sich nicht direkt hinter ihn stellt, wird dieser höflich, aber deutlich belehrt: “Excuse me, this is a queue.”

In Deutschland schwankt die Lust am Schlange stehen zwischen Kult und keine Lust. Einerseits lungern iPad-Fans schon 24 Stunden vor Eröffnung eines Apple-Stores geordnet vor dem Laden herum, um das Objekt ihrer Begierde als Erster in den Händen zu halten. Andererseits habe ich es des Öfteren beobachtet, dass potentielle Jim Block Gäste abwinken, sobald sie eine Schlange im Restaurant sehen. Das Merkwürdige daran: ein iPad ist noch genauso frisch, wenn man es ein paar Stunden oder Tage später ergattert, das Schlange stehen um einen Block Burger hingegen würde höchstens 10 Minuten dauern, und man hätte ein Grundbedürfnis namens Hunger auf unglaublich befriedigende Art gestillt.

Auch hier lasse ich mir mal wieder von der Statistik helfen. Das Schlange stehen am Counter bei JB dauert im Durchschnitt 5 Minuten, weitere 2 – 3 Minuten durchschnittlich dauert es von der Bestellung bis zum fertigen Menü. Das ist doch eine verträgliche Wartezeit, in der man seine Vorfreude zelebrieren kann, noch kurz mal Mails checkt oder sich über Facebook Orte einloggt, um Freunde neidisch zu machen. Man kann natürlich auch üben, den richtigen Abstand in der Schlange einzuhalten. Die englische Zeitung “The Guardian” empfiehlt, man solle so viel Platz lassen “wie beim Tanzen mit Tante Hilde”.

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Aus aller Damen Länder

gummibaeren Ich war grad im Netz auf der Suche nach etwas ganz anderem und stieß dabei auf Forenbeiträge zum Thema „Negerkuss und Zigeunerschnitzel“. Unglaublich, wie viel Engagement in diesem Land in das politisch korrekte Wording gesteckt wird. Es ist ja richtig sich dazu Gedanken zu machen. Nur was nützt es, wenn jemand „Schnitzel nach Balkanart“ sagt, aber auf keinen Fall einem Polen sein Auto anvertrauen würde? Immer noch gibt es viel zu viele „Deutsche“, die in jedem, der anders aussieht einen Ausländer sehen. Ich habe einen Freund, dessen Wurzeln in Persien liegen, der aber schon zwei Generationen länger als ich in diesem Land zuhause ist. Oder die eigentliche Selbstverständlichkeit schwul zu sein. Jeder meint, er wäre supertolerant, aber einen Grund wird es schon haben, dass sich immer noch kein Fußballprofi geoutet hat. Und Frauen? Die gehören für viele immer noch nach Hause zum Kinder hüten.
Bei Jim Block ist es egal, woher man kommt, wie man heißt oder welcher Bezugsgruppe man angehört. Es gelten die Regeln des gegenseitigen Respekts und so lange die befolgt werden, ist jeder willkommen. Über 20 verschiedene Nationen, von Lettland bis zur Elfenbeinküste sind bei uns am Start. Die Führungsriege ist komplett weiblich und dort steht es 2:1 für Ostdeutschland. Da fällt mir grad noch was Schönes zum Thema ein:
Eine ostdeutsche Frau, ein Asiate, ein Schwuler und ein Rollstuhlfahrer gehen in eine Kneipe. Sagt der Wirt: “… ihr seid ja ein schräger Haufen” woraufhin die ostdeutsche Frau erwidert: “… Nein. Wir sind die Regierung!”

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Ganz großes Kino

Psst! Heute gibt es von mir mal feinste Internas aus dem Haus. Ich habe nämlich im letzten Jahr mitbekommen, wie der JB-Imagefilm entstanden ist. Und genau der kommt jetzt ins Kino. Vom 15. März bis 11. April im CinemaxX am Dammtor. Alles fing damit an, dass JB auf Facebook zum großen Film-Casting aufrief. Es beteiligten sich eine ganze Menge Leute und es waren viele überzeugte Jim Block Fans dabei. Weiter ging es zum Schluss-Casting bei der Filmproduktion „Hafengold“. Dort wurden diejenigen, die am spontansten vor der Kamera agierten, ausgewählt. Lustigerweise war sogar ein Hund dabei, Herr Schröder, der auf unserer Facebook-Seite recht aktiv ist. Der Dreh fand dann letzten Sommer im JB Wandsbek statt. Einen ganzen Tag lang wurden die Mitarbeiter bei Ihrer täglichen Arbeit und die Darsteller beim Fragen beantworten gefilmt. Es war toll, mit welcher Begeisterung alle dabei waren. In der Woche darauf wurde der Film geschnitten und vertont. Das Material eines ganzen Tages runtergekürzt auf etwas mehr als eine Minute zu sehen fand ich sehr faszinierend. Auf jeden Fall ist klar, dass man beim Film nur als entscheidungsfreudiger Mensch was werden kann. Gedacht war der Jim Block Film eigentlich nur fürs Internet, aber er kam überall so gut an, dass er jetzt auf die große Leinwand gebracht wird. Alle Beteiligten sind darüber stolz wie Oscar!


 

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