Alle reden über das Wetter……ich auch. Wie kann es denn sein, dass Ostern in Hamburg kälter war als das letzte Weihnachten? Da stimmt doch irgendwas schon lange nicht mehr. Eigentlich ist der Norddeutsche an sich ja nicht vom Wetter aus der Ruhe zu bringen. Bei starkem Regen und Sturm sagte mal ein Holsteiner Bauer zu mir: „Wetter? Datt is doch kein Wetter. Wenn Dir die Flut an der Haustür steht, dann hast Du n’ Wetter“. Im Stadion bei St. Pauli freuen sich die Fans sogar so sehr über den Regen, dass sie den Song vom „Hamburger Wetter“ anstimmen. Und kaum ist in Hamburg die Sonne in Sicht, werden jahreszeitenunabhängig Sonnenbrillen gezückt, Cabrio-Dächer zurückgeklappt und Bürgersteige mit Stühlen voll gestellt. Es wird eben jeder Moment des so knapp bemessenen schönen Wetters voll genutzt. Deshalb sind jetzt auch, trotz massiver April-Wetter-Kapriolen, bei Jim Block alle Terrassen wieder geöffnet. Also, sollte sich eine der kurzen Schönwetterfronten blicken lassen, könnt ihr euren Block Burger draußen genießen. Die Temperatur ist dabei ja egal. Schließlich sind wir hier oben im Norden nicht so empfindlich und stellen überall diese seltsamen Heizpilze auf. Die sind bei Jim Block auf jeden Fall ein absolutes No Go. Zurück zum Wetter: Wie habe ich letztens so schön an einer Wand in der Schanze gelesen? Das wahre Leben bedeutet nicht das Unwetter abzuwarten, sondern im Regen zu tanzen.



